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Untersuchung in den USA auch gegen Pictet

Vielleicht ist 13 tatsächlich eine Unglückszahl. So viele Banken könnten bald von den USA angeklagt werden. (Bild: Keystone)

Schweizer Banken müssen weiter zittern. Neben den 11 Instituten, die bereits im Visier der Amerikaner sind, sollen nun 2 weitere mit Information zur Datenauslieferung bedient worden sein. Eine davon i

Veröffentlicht am 25.11.2012

Es gab immer wieder Gerüchte, nun ist es bestätigt: Neu sollen nicht mehr nur 11 Schweizer Banken auf der Liste der US-Behörden stehen sondern 13. Dies berichtete die Zeitung «Der Sonntag». Bei den zwei neu gelisteten Finanzinstituten, denen einen Anklage aus den USA drohen könnte, soll es sich um die Zürcher Bank Frey handeln. Die zweite betroffene Bank ist die grösste Genfer Privatbank Pictet.

Pictet bestätigt gegenüber «Handelszeitung Online», dass «das US-Justizministerium vor kurzem beschlossen hat, eine allgemeine Untersuchung über die US-Aktivitäten des Private Banking von Pictet einzuleiten». Pressesprecher Simon Roth hält weiter fest, für Pictet sei die Einhaltung der geltenden Gesetze und Regelungen in allen bearbeiteten Märkten eine Selbstverständlichkeit. «Wir wollen dem US-Justizministerium zeigen, dass wir unsere Verpflichtungen ernst nehmen, und möglichst weitgehend mit ihm zusammenarbeiten», so der Vertreter der Genfer Privatbank weiter.

Wie «Der Sonntag» weiter schreibt, soll die Finanzmarktaufsicht (Finma) beiden Finanzinstitute mit den gleichen Informationen zur Datenauslieferung in die USA bedient haben, wie bereits zuvor die anderen 11 bedrängen Banken, zu denen unter anderem Credit Suisse, Julius Bär, HSBC Schweiz sowie die Basler und Zürcher Kantonalbank gehören.

(jev/chb)

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