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Untersuchung gegen Genfer Kantonalbank

Untersuchung gegen Genfer Kantonalbank
Genfer Kantonalbank: Mögliche Verletzung der Regelmeldepflicht. Keystone

Die Schweizer Börse hat eine Untersuchung gegen die Genfer Kantonalbank eröffnet. Diese soll Dividenden falsch gemeldet und eine personelle Veränderung zu spät bekannt gegeben haben.

Die Genfer Kantonalbank soll Dividenden falsch gemeldet und die Amtsübernahme des neuen Verwaltungsratspräsidenten zu spät gemeldet haben. Deswegen hat die Schweizer Börse eine Untersuchung eröffnet.

Diese Behörde hat am 4. Oktober eine Untersuchung gegen die Genfer Kantonalbank eröffnet, wegen möglicher Verletzung der Regelmeldepflichten, wie die Six Exchange Regulation am Freitag mitteilte. Die Six Exchange Regulation ist von der Schweizer Börse Six Exchange mit der Überwachung und Durchsetzung der Pflichten all jener Unternehmen betraut, deren Aktien an der Börse gehandelt werden.

Dividendenmeldungen falsch gemeldet

Die Genfer Kantonalbank soll im vergangenen April Dividendenmeldungen falsch gemeldet sowie die Amtsübernahme des neuen Verwaltungsratspräsidenten verspätet gemeldet haben. In diesem Zusammenhang stehe nun die Eröffnung der Untersuchung, heisst es in der Mitteilung.

Dabei sei offen, wie lange das Untersuchungsverfahren dauern soll. Zum laufenden Verfahren erteilt die Börse keine Auskünfte; sie will aber informieren, sobald das Verfahren abgeschlossen sei.

(sda/cfr/me)

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