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UPC Cablecom legt beim Digitalfernsehen zu

UPC Cablecom verzeichnet insgesamt zwar einen Rückgang bei den Fernsehkunden - legt aber im digitalen Geschäft deutlich zu. Auch den Umsatz steigerte das Unternehmen.

Veröffentlicht am 05.05.2011

Der Kabelnetzbetreiber UPC Cablecom hat im ersten Quartal 2011 mehr Fernseh-Kunden mit Analoganschlüssen verloren, als Digitalfernseh-Abonnenten gewonnen. Der Umsatz stieg um 2,5 Prozent auf 282 Millionen Franken.

Ende März 2011 zählte UPC Cablecom 495'000 Digitalfernseh-Kunden. Das sind 30'400 oder 6,5 Prozent mehr als im Vorquartal, wie die grösste Schweizer Kabelnetzbetreiberin am Donnerstag mitteilte.

Zum Vergleich: Die Swisscom, die die Marktführerschaft beim Digital-TV anstrebt, konnte die Zahl ihrer Fernsehkunden auf 469'000 steigern. Im ersten Quartal gewann der Telekomkonzern 48'000 Abonnenten.

Die Zahl der TV-Analoganschlüsse bei UPC Cablecom sank um 34'500 auf noch 1,021 Millionen. Insgesamt bediente Cablecom zum Ende des ersten Quartals rund 1,516 Millionen Fernsehkunden, rund 4'000 weniger als Ende Dezember.

Zulegen konnte UPC Cablecom auch bei den übrigen digitalen Produkten: Die Zahl der Internetabonnemente stieg um 8400 auf 519'000, die Zahl der Telefonieanschlüsse um 6'200 auf 333'000. Gesamt hatte der Kabelnetzbetreiber per Ende März 10'500 mehr Abonnemente als zum Jahresende.

Das Unternehmen habe weiter in die Netzinfrastruktur investiert, hiess es. Bis Ende März sei der schweizweite "Fiber Power"-Ausbau für schnellste Internetgeschwindigkeiten abgeschlossen worden. Seit Anfang April tritt die Tochtergesellschaft von Liberty Global als UPC Cablecom am Markt auf.

(laf/cms/sda)

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