Nach der Umbenennung in UPC Cablecom will der Schweizer Kabelriese den neuen Namen nicht mehr ändern. „Die Entscheidung ist endgültig“, sagt Konzernchef Eric Tveter im Gespräch mit der „Handelszeitung“. Eine spätere Änderung in UPC wäre seiner Ansicht nach „ein Fehler“. Tveter ist zufrieden mit der Entwicklung an der Kundenfront. Seit Sommer 2009 hätten die Zufriedenheitswerte um 50 Prozent zugenommen. Auf einer Image-Skala von 1 bis 10 nähere sich sein Unternehmen jetzt einer 8 an, erklärt der Amerikaner. „Alle Probleme, die wir hatten, waren lösbar“, resümiert er.

Die Konkurrenz der Swisscom fürchtet Tveter nicht, obwohl der halbstaatliche Telekommunikationskonzern im Fernseh-Geschäft letztes Jahr viel stärker wuchs. Tveter setzt dabei auf das leistungsfähige Netz seines Unternehmens. „Wir haben ganz einfach das beste Netz mit den höchsten Bandbreiten“, sagt er. Geschwindigkeit sei heute sehr relevant. Die Swisscom müsse massiv in ihr Glasfasernetz investieren, um da aufzuholen. „Es ist höchst fraglich, ob dieses Projekt je wirtschaftlich sein kann.“

(laf/rcv)