Eine starke Nachfrage nach Glasfaser-Internetanschlüssen hat dem Kabelnetzbetreiber UPC Cablecom im ersten Quartal Geld in die Kassen gespült. Der Umsatz legte um 5,1 Prozent auf 303,3 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen mitteilte.

Auch der Geldfluss aus operativer Tätigkeit lag höher als noch im Vorjahr: Gemäss einer Mitteilung des US-Mutterkonzerns Liberty Global stieg der Operating Cash Flow um 3,9 Prozent auf umgerechnet 182,2 Millionen Dollar.

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UPC Cablecom zählt inzwischen 626'800 Internetkunden. In den ersten drei Monaten des Jahres kamen unter dem Strich 21'600 neue dazu.

Vor allem Anschlüsse mit hoher Geschwindigkeit seien gefragt, schreibt das Unternehmen. Inzwischen könne man in der ganzen Schweiz Internet mit 150 Megabit pro Sekunde anbieten, liess sich CEO Eric Tveter zitieren. Im Telefonmarkt kamen 11'300 Kunden hinzu.

Weniger gut lief das Geschäft mit Fernsehanschlüssen. Im wichtigsten Geschäftszweig verlor UPC Cablecom 15'300 Kunden. Dies vermochte auch die im Januar eingeführte Plattform Horizon nicht zu verhindern. Bislang verkaufte das Unternehmen nach eigenen Angaben 55'000 Empfangsboxen. Die Geräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich mit iPhones und iPads verbinden lassen.

(chb/aho/sda)