Der US-Paketzusteller UPS zieht sein Übernahmeangebot für den niederländischen Mitbewerber TNT Express wegen kartellrechtlicher Bedenken zurück. Die EU-Kommission habe den beteiligten Firmen mitgeteilt, sie bereite ein Verbot der Fusion vor, teilte UPS mit.

Der weltgrösste Paktedienst werde TNT Express für den Abbruch der Tranaktion eine Gebühr von 200 Millionen Euro zahlen. Der Übernahmeantrag liegt der EU seit März 2012 vor. Im Herbst war bereits durchgesickert, dass die EU-Kommission ernsthafte Bedenken gegen das Vorhaben hegt. UPS wollte die Firma für 5,2 Milliarden Euro übernehmen. UPS-Chef Scott Davis äusserte sich enttäuscht über das Scheitern.

(jev/aho/sda)