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US-Aufseher büssen Google

Umstrittenes Fahrzeug: ein Kamera-Wagen von Google Street View, hier in Berlin. (Bild: Keystone)

Google soll Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Dienst Street View behindert haben. Deshalb verhängte die US-Kommunikationsaufsicht nun eine Geldstrafe. Der Suchmaschinenriese wehrt sich gegen die

Veröffentlicht am 16.04.2012

Die US-Behörden werfen dem Internetkonzern Google vor, die Untersuchungen im Zusammenhang mit seinem Dienst Street View zu behindern. Google habe ohne Erlaubnis persönliche Daten eingesammelt und danach bewusst nicht mit der Aufsicht FCC bei deren Untersuchungen kooperiert, teilte die US-Kommunikationsaufsicht mit.

Aus diesem Grund verhängte sie eine Geldstrafe gegen den dominanten Suchmaschinenanbieter in Höhe von 25'000 Dollar. Google wies die Vorwürfe zurück und erklärte, das Unternehmen habe entsprechende Informationen an die Behörde weitergegeben. Eine Antwort auf das Vorgehen der Behörde werde vorbereitet, kündigte Google an.

Google hatte zwischen 2007 und 2010 für den Dienst Street View Daten in den USA und weltweit gesammelt. Mit Street View können sich Internetnutzer von Google Maps und Google Earth Strassenansichten anzeigen lassen.

(tno/vst/sda)

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