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Strafe
US-Aufsicht plant drastische Schritte gegen S&P

Ratingagentur Standard & Poor's: Im Visier der Aufsicht.  Keystone

Die amerikanische Börsenaufsicht will offenbar die Ratingagentur Standard & Poor's von Teilen des Geschäfts ausschliessen. Die Firma soll illegal die Rating-Kriterien aufgeweicht haben.

Veröffentlicht am 09.12.2014

Die US-Börsenaufsicht SEC erwägt nach einem Medienbericht drastische Schritte gegen die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P). Die Behörde will demnach das Unternehmen von Kreditbewertungen für durch Gewerbeimmobilien besicherte Anleihen ausschliessen.

Über die angestrebte Sanktion berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Montag unter Berufung auf eine eingeweihte Quelle. Es wäre die härteste Strafe, die die SEC jemals gegen eine grosse Ratingagentur beschlossen hätte.

Verhandlungen

Derzeit verhandle die S&P-Muttergesellschaft McGraw Hill Financial aber noch mit den Börsenaufsehern über eine Einigung, heisst es im Bericht. Die SEC wirft den Kreditwächtern vor, die Rating-Kriterien aufgeweicht zu haben, um die Geschäfte auszuweiten. S&P und SEC wollten sich nicht äussern.

(sda/gku)

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