Bei den amerikanischen Banken sprudeln die Gewinne. Im zweiten Quartal nahmen die Geldhäuser unter dem Strich 40,24 Milliarden Dollar ein, wie das New Yorker Analysehaus SNL Financial berechnet hat. Laut den am späten Montag (Ortszeit) veröffentlichten Zahlen liegen die Institute mit ihren Profiten nur knapp unter dem 23-Jahreshoch von 40,36 Milliarden Dollar aus dem Auftaktquartal 2013.

Die Erholung der US-Konjunktur kommt den Banken zugute, sie können mehr Geld verleihen und ihre Rücklagen für faule Kredite abbauen. Anleger bleiben aber skeptisch bei Bankaktien.

Grund sind hohe Strafen und Regulierungsdruck durch die US-Behörden bei der Aufarbeitung der Skandale, die zur Finanzkrise führten. So soll beispielsweise der Bank of America wegen dubioser Hypotheken-Deals eine Rekordstrafe von bis zu 17 Milliarden Dollar drohen.

(awp/vst/ama)