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Telekom
US-Eigner Liberty erwägt Verkauf von UPC

UPC: Verkauft der Kabelnetzkonzern Liberty Global auch seine Schweizer Tochter?

UPC: Das Unternehmen gehört dem US-Konzern Liberty Global.

Quelle: Keystone

UPC könnte in neue Hände gelangen. Laut einem Medienbericht prüft US-Besitzer Liberty Global, den Schweizer Telekomanbieter zu verkaufen. Zwei Konkurrenten kommen als Käufer in Frage.

Veröffentlicht am 29.11.2017

Im Schweizer Telekommarkt werden die Karten womöglich bald neu gemischt. UPC könnte einen neuen Besitzer erhalten – das zumindest schreibt die englische Zeitung «The Telegraph». Mit dem Verkauf von UPC Schweiz sowie dem Ableger in Österreich wolle der US-Besitzer Liberty Global den Weg frei machen für eine Fusion mit Vodafone.

Offenbar sind die Amerikaner aber auch unzufrieden mit den Geschäftszahlen der beiden UPC-Töchter. UPC Schweiz hat in letzter Zeit an Gewinn und Kunden eingebüsst. Zudem hat das Unternehmen massiv investiert – unter anderem lancierte UPC den neuen Sportsender My Sports. Ob Liberty seine beiden Ableger tatsächlich verkauft, steht laut dem Medienbericht nicht fest. An UPC Schweiz könnten vor allem die beiden Konkurrenten Salt und Sunrise Interesse haben: Mit UPC würde Salt Zugang zum Festnetz erhalten. Und Sunrise hätte dank UPC bessere Chancen im harten Wettbewerb mit Platzhirsch Swisscom.

(mbü)

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