Wie der US-Konzern Best Buy mitteilt, gibt Brian Dunn nach weniger als drei Jahren den Chefposten auf.

Während der Suche nach einem Nachfolger werde Mike Mikan die Geschäfte übernehmen. Es gebe keine Meinungsverschiedenheiten mit Dunn, unterstrich das Unternehmen. Aber alle Beteiligten seien übereingekommen, dass die Zeit für eine neue Führung reif sei.

Die Handelskette, die in teureren Innenstadtlagen Kunden anzulocken versucht, bekommt die Konkurrenz von Online-Anbietern wie Amazon oder Discountern wie Wal-Mart immer stärker zu spüren.

Ende März hatte das Unternehmen die Schliessung von 50 Gross-Filialen in den USA beschlossen. 400 Stellen sollten wegfallen. Branchenkennern zufolge dienen Best-Buy-Läden immer mehr Kunden nur dazu, die Produkte anzusehen - bevor sie dann online auf Schnäppchenjagd gehen.

(laf/sda)