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Finanzspritze
US-Fahrdienst Uber sammelt erneut Milliarden ein

Uber-Hauptsitz in San Francisco: Der Fahrdienst wird schwerer und schwerer.   Keystone

Der Fahrdienst holt sich offenbar erneut eine milliardenschwere Finanzspritze. Damit könnte Uber insgesamt eine Bewertung von bis zu 50 Milliarden Dollar erreichen. Das schaffte bisher nur Facebook.

Veröffentlicht am 10.05.2015

Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber holt sich laut Medienberichten nach nur wenigen Monaten wieder eine Milliarden-Finanzspritze bei Investoren. Diesmal gehe es um mindestens 1,5 Milliarden Dollar, schrieben das «Wall Street Journal» und die «New York Times» am Wochenende.

Das gesamte Unternehmen könnte dabei mit bis zu 50 Milliarden Dollar bewertet werden, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. Nur Facebook hatte bisher in einer Finanzierungsrunde vor dem Börsengang eine solche Bewertung erzielt. Uber hatte sich erst im Februar Geld von Investoren besorgt, damals erreichte die Geldspritze laut Medienberichten 2,8 Milliarden Dollar.

Schnelles internationales Wachstum

Uber setzte das Geld bisher vor allem für ein schnelles internationales Wachstum ein. Wie rasch dabei Geld verbraucht wird, ist bisher nicht öffentlich geworden. Uber stösst in vielen Ländern auf massiven Widerstand von Taxi-Branche und Behörden, die dem Fahrten-Vermittler unfairen Wettbewerb vorwerfen.

Die aktuelle Runde könnte auch auf zwei Milliarden Dollar anwachsen, berichtete das «Wall Street Journal». Zu einer Gesamtbewertung von 50 Milliarden bekämen die Investoren dafür entsprechend vier Prozent der Firmenanteile.

Nokia-Kartendienst im Visier

Uber bietet aktuell laut Medienberichten bis zu drei Milliarden Dollar für den zum Verkauf stehenden Kartendienst von Nokia . Auch von den deutschen Autobauern Audi , BMW und Mercedes-Benz wird ein Gebot erwartet.

(awp/dbe)

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