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US-Firmen dürfen mit libyschen Rebellen handeln

Raffinerie in Libyen: US-Firmen dürfen nun wieder Ölgeschäfte mit den Rebellen betreiben. (Bild: Keystone)

Die US-Regierung erlaubt Unternehmen, Ölgeschäfte mit libyschen Rebellen zu machen – solange der Machthaber Muammar al-Gaddafi dabei nicht auch etwas verdient.

Veröffentlicht am 27.04.2011

Die US-Regierung gibt grünes Licht für Ölgeschäfte mit libyschen Rebellen. Das teilte das Finanzministerium in Washington mit. Bedingung sei, dass das Regime von Machthaber Muammar al-Gaddafi dabei nicht mitverdiene.

Demnach haben US-Firmen die Erlaubnis, mit dem von den Aufständischen in Libyen gegründeten Nationalen Übergangsrat Öl- und Energiegeschäfte abzuschliessen, solange das Öl aus den von Rebellen kontrollierten Gebieten komme und das Gaddafi-Regime "keinerlei Bezüge aus solchen Aktivitäten und Transaktionen erhält".

Die USA und die EU hatten bereits kurz nach Beginn der Unruhen in Libyen im Februar Sanktionen gegen Tripolis verhängt. Präsident Barack Obama machte klar, dass der Sturz Gaddafis das Ziel sei. Allerdings erkennen die USA die Rebellen bislang nicht als rechtmässige Vertreter des Landes an.

(laf/cms/awp)

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