Ein Gericht in den USA hat einer Person, der ein fehlerhaftes Hörgerät der Sonova-Tochter Advanced Bionics implantiert wurde, 7,25 Millionen Dollar Schadenersatz zugestanden. Dies teilte Sonova in einer Medienmitteilung mit.

Das fehlerhafte Hörimplantat war Teil einer Serie, welche 2006 freiwillig vom Markt zurückgerufen wurde. Sonova erwägt, Berufung gegen das Urteil einzulegen und prüft dieses nach eigenen Angaben nun sorgfältig. 

Gemäss Communiqué wird auch geprüft, ob allenfalls Rückstellungen gebildet werden müssen, um ähnlichen Ansprüchen anderer betroffenen Kunden nachkommen zu können. Dies könnte das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres beeinträchtigen, welches Sonova Ende März abschloss.

(muv/aho/sda)