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US-Investor kann Douglas schlucken

Parfümerien, Christ-Schmuckläden und die Buchhandelskette Thalia gehören zum Douglas-Konzern. (Bild: Keystone)

Der Investor Advent hat Zugriff auf mehr als 96 Prozent der Anteile von Douglas. Zu dem Konzern gehört auch die schwächelnde Buchhandelskette Thalia.

Veröffentlicht am 02.01.2013

Der US-Investor Advent kann sich den Handelskonzern Douglas nun einverleiben. Nach Ablauf einer weiteren Annahmefrist am 21. Dezember hat Advent Zugriff auf 96,11 Prozent der Douglas-Anteile, wie er heute mitteilte.

Die für einen sogenannten Squeeze-Out massgebliche Schwelle von 95 Prozent hatte Advent bereits kurz vor Ablauf der Frist überschritten. Ob Advent von der Möglichkeit Gebrauch macht, die verbliebenen Aktionäre zwangsabzufinden und herauszudrängen, ist weiterhin offen.

Advent werde nun gemeinsam mit der Douglas-Gründerfamilie Kreke die Optionen prüfen und die weitere Entwicklung der Gruppe vorantreiben, liess Advent-Geschäftsführer Ranjan Sen wissen. Eine Nachfrist für die Annahme des Angebots läuft bis zum 20. März.

Der Investor bietet 38 Euro je Douglas-Aktie. Für das Angebot hat er den Rückhalt der Kreke-Familie, die sich nach bisherigen Angaben mit 20 Prozent wieder an der Holding beteiligen will. Mit Advent im Rücken soll der Handelskonzern mit seinen Parfümerien und Christ-Schmuckläden verstärkt im Ausland expandieren, die schwächelnde Buchhandelskette Thalia soll weiter saniert werden.

Zur Douglas-Gruppe gehören auch noch die Modefilialen Appelrath Cüpper sowie die Süsswarenläden Hussel.

(tno/awp)

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