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Libor
US-Justiz klagt ehemalige UBS-Händler an

Ehemalige UBS-Banker im Visier der US-Justiz in New York. (Bild: Keystone)

In New York sind zwei ehemalige Mitarbeiter der UBS angeklagt worden. Sie sollen den Libor manipuliert haben.

Veröffentlicht am 19.12.2012

Die US-Strafverfolger des Justizministeriums haben zwei ehemalige UBS-Händler wegen Verabredung zum Verbrechen (Conspiracy) im Zusammenhang mit den Libor-Manipulationen angeklagt. Dabei handelt es sich um einen Briten und einen Schweizer.

Die Klage gegen Tom Hayes und Roger Darin wurden am Manhatten Federal Court eröffnet, wie das Departement of Justice (DoJ) bekannt gab.

Hayes wurde am Dienstag in London festgenommen. Er soll den japanischen Referenzzinssatz Tibor zwischen 2006 und 2008 manipuliert haben, so der Vorwurf der Behörden. Der Brite wurde deswegen auch wegen Betrugs und wegen Verstosses gegen das Kartellgesetz angeklagt.

(sda/tke/chb)

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