Das US-Justizministerium prüft Kreisen zufolge die geplante Megafusion der Fluggesellschaften US Airways und American Airlines genauer. Die Behörde habe eidesstattliche Erklärungen eingeholt, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Dies deute darauf hin, dass das Ministerium kartellrechtliche Bedenken habe. Es gehe darum, ob die Airlines dem Verkauf von Start- und Landerechten zustimmen würden, um ihre Dominanz auf dem Washingtoner Reagon-Flughafen zu verringern. Die beiden Konzerne hatten im Februar ihre Fusionspläne zur weltgrössten Airline bekanntgegeben. Die Unternehmen hoffen, bis Ende September die Transaktion vornehmen zu können.

Das Justiz- wie das Transportministerium müssen das Zusammengehen genehmigen. Ein Nein gilt als unwahrscheinlich. Auch die EU-Kommission muss zustimmen. 

(muv/chb/reuters)