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US-Regierung will ZTE stützen

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ZTE: Der zweitgrösste chinesische Smartphonehersteller hinter Huawei.Quelle: VCG/Getty Images

Die US-Politik hat ZTE in existenzielle Nöte gebracht. Jetzt will Präsident Donald Trump dem chinesischen Hersteller helfen.

Veröffentlicht am 14.05.2018

US-Präsident Donald Trump geht vor Handelsgesprächen auf China zu und will den chinesischen Technologiekonzern ZTE wieder ins Geschäft bringen. Er habe das Handelsministerium angewiesen, dem Unternehmen zu helfen, teilte Trump am Sonntag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

«Zu viele Jobs in China verloren.» Er arbeite mit Chinas Präsident Xi Jinping an einer Lösung. Vertreter der chinesischen und der US-Regierung bereiten derzeit Verhandlungen in der US-Hauptstadt Washington vor, an denen auch der chinesische Chefunterhändler Liu He teilnehmen soll.

Die Nummer zwei in China

ZTE ist nach Huawei der zweitgrösste Smartphonehersteller Chinas. Das Unternehmen musste seinen Betrieb einstellen, nachdem das US-Handelsministerium US-Zulieferern wie Qualcomm oder Intel für sieben Jahre verboten hatte, Bauteile oder Software an ZTE zu verkaufen.

Der chinesische Konzern hat die Massnahmen als inakzeptabel und existenzbedrohlich kritisiert. Hintergrund der US-Strafmassnahmen ist ein ZTE angelasteter Verstoss gegen Iran-Sanktionen, den der Konzern auch eingeräumt hat.

(reuters/mbü/mlo)

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