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Handelskrieg
US-Schnapsbrenner warnen vor Einbussen

Whisky
Whisky: Europäer erheben Strafzölle auf das Produkt.Quelle: Keystone

Für die amerikanischen Spirituosenhersteller ist der Handelsstreit der USA mit anderen Ländern ein grosses Problem.

Veröffentlicht am 08.06.2018

Ein Verband der US-Spirituosenhersteller hat die Regierung in Washington vor den Folgen des internationalen Handelsstreites auf die Exporte der Branche gewarnt. Von den geplanten Vergeltungszöllen für die amerikanischen Aufschläge auf Stahl und Aluminium wären 46 Prozent der US-Exporte betroffen, hiess es in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief des US Distilled Spirits Council an Handelsminister Wilbur Ross.

So würden die angedrohten Reaktionen der EU, Kanadas, der Türkei und/oder Chinas etwa 65 Prozent der Whiskey-Ausfuhren treffen. Der Verband verwies darauf, dass jüngste Forschritte bei den Exporten landesweit Arbeitsplätze geschaffen hätten.

Gegenmassnahmen teilweise schon umgesetzt

Der Verband vertritt unter anderem Diageo, Pernod Ricard und Brown-Forman. US-Präsident Donald Trump hat Schutzzölle auf Stahl- und Aluminium verhängt. Die betroffenen Staaten haben Gegenmassnahmen angedroht und zum Teil bereits umgesetzt. Der Streit dürfte das beherrschende Thema auf dem G7-Gipfel ab Freitag in Kanada sein.

(reuters/gku)

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