Die US-amerikanische Steuerbehörde fordert offenbar von der Privatbanken-Gruppe Julius Bär über ein Amtshilfegesuch Daten zu amerikanischen Kunden. Diese seien von der Bank darüber informiert worden, dass sie von einem Amtshilfegesuch der US-Steuerbehörde IRS betroffen seien, heisst es in einem Artikel der «NZZ». Die Bank habe das Vorliegen des Gesuchs bestätigt. 

Das Gesuch ist gemäss der Zeitung bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (EStV) eingereicht worden und betrifft Julius Bär-Kunden, welche vom IRS des «Steuer- oder Abgabebetrugs» verdächtigt werden. Kunden, welche zwischen Januar 2002 und Dezember 2013 als wirtschaftlich Berechtigte bei einer Vermögensverwaltungsgesellschaft eingetragen gewesen seien, sollen der Bank bis Anfang Juni erlauben, dass die EStV die Daten direkt an die IRS schicken könne oder einen Bevollmächtigten nennen. Dem Vernehmen nach sollen über 100 Kunden betroffen sein, so die Zeitung. 

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Nach dem UBS-Fall und dem Amtshilfegesuch an die Credit Suisse im vergangenen Jahr sei dies die dritte Gruppenanfrage der USA.

(muv/rcv/awp)