Der Elektronikkomponenten-Hersteller Schaffner muss wegen der US-Steuerreform einmalig 2,7 Millionen Franken auf latenten Steuerguthaben abschreiben. Schaffner geht davon aus, einen Teil des Abschreibers kompensieren zu können.

Die 2,7 Millionen Franken könnten voraussichtlich teilweise durch andere Sondereffekte kompensiert werden, teilte Schaffner am Montag mit. Aufgrund dieser Sondereffekte werde das Unternehmensergebnis im ersten Semester 2017/2018 leicht unter dem Vergleichswert des Vorjahres liegen.

Brand vom 30. Dezember

Das Unternehmen sei weiterhin auf dem Wachstumspfad. Deshalb halte das Management an seinen im vergangenen Dezember gemachten Aussichten fest. Das Halbjahresergebnis wird am 9. Mai veröffentlicht.

An den Aussichten werde auch der Brand vom 30. Dezember in einem Schaffner-Werk in Lamphun nichts ändern. Die Folgen des Feuers im Norden Thailands würden die aktuelle Geschäftsentwicklung operativ nicht beeinflussen, hiess es weiter.

(sda/me)