Der Steuerstreit mit den USA nagt am Gewinn der St. Galler Kantonalbank. Die Bank stellte für die Kosten der Aufarbeitung der Konten von US-Kunden sowie für mögliche Bussen insgesamt 36,7 Millionen Franken nach Steuern zurück. Der Jahresgewinn für 2013 sank um 42,7 Millionen oder 28 Prozent auf 108,7 Millionen, wie die Bank mitteilte. Neben dem Steuerstreit belastete auch der Verkauf der Tochter Hyposwiss den Gewinn. Die Dividende soll unverändert 15 Franken betragen.

2014 wieder mit Gewinn

Im laufenden Jahr rechnet die Bank wieder mit einem Gewinn, der im Rahmen der gut 150 Millionen Franken des Jahres 2012 liegen dürfte. Die Rückstellungen für den Steuerstreit betreffen vor allem Hyposwiss Zürich. Hyposwiss Genf und das Stammhaus seien nur zu einem geringeren Teil betroffen. Ohne Sonderkosten wäre der Gewinn um rund vier Prozent gestiegen.

Die St. Galler Kantonalbank hat sich ebenso wie ihre Tochterbank Hyposwiss für die Kategorie 2 des Selbstanzeigeprogramms des US-Justizministeriums angemeldet.

(reuters/dbe)