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Ausfuhren
US-Strafzölle für zwei Schweizer Exporteure bekräftigt

US-Stahlwerk
Stahlwerk in den USA: Einfuhren von Stahlprodukten aus der Schweiz mit höheren Abgaben belegt. Quelle: Keystone

Die Lieferung von Metallerzeugnissen aus sechs Ländern in die USA werden mit Strafzöllen belegt. Das trifft auch zwei Schweizer Firmen.

Veröffentlicht am 11.04.2018

Der Export von speziellen Metallerzeugnissen in die USA wird mit Antidumpingzöllen belegt, hat das US-Handelsministerium in der Nacht zu Mittwoch bestätigt. Diese Auflagen gelten für Unternehmen aus sechs Ländern, auch für die Schweiz. Zwei Schweizer Unternehmen sind in den Dokumenten namentlich genannt:  Benteler Rothrist muss 12,05 Prozent Zoll zahlen. Mubea Präzisionsstahlrohr muss dagegen den Höchstsatz von 30,48 Prozent entrichten. Das ist weniger als zunächst angedacht, im Herbst hätten noch Steuersätze von 34 Prozent beziehungsweise 69 Prozent gelten sollen, wie die «NZZ» berichtet. Auch die jetzigen Sätze sind noch nicht definitiv.

Des weiteren sind Unternehmen aus China, Deutschland, Indien, Italien und Korea von den höheren Zöllen betroffen. Das US-Handelsministerium ist der Überzeugung, dass die gelieferten Erzeugnisse wie kaltgewalzte mechanische Röhren zu günstig in die USA abgegeben werden. Der Steuersatz bewegt sich dabei zwischen 12,05 Prozent und 30, 48 Prozent. Alle weiteren Schweizer Firmen, die entsprechende Erzeugnisse in die USA liefern, müssen 13,55 Prozent entrichten. Im Vorjahren haben die USA entsprechende Metallerzeugnisse im Wert von 26,2 Millionen Dollar importiert.

(me)

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