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US-Versicherer AIG wieder mit Milliardenverlusten

Kaum vom Staat gerettet, hat der einst weltgrösste amerikanische Versicherer AIG im ersten Quartal 2011 wieder tief rote Zahlen geschrieben. Dazu kommt, dass die Folgen des verheerenden Erdbebens in J

Veröffentlicht am 06.05.2011

In seinen fortgeführten Geschäftsaktivitäten hat AIG im ersten Quartal einen Milliardenverlust ausgewiesen: 1,18 Milliarden Dollar beträgt der Fehlbetrag - nach einem Gewinn von 2,09 Milliarden Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum.

Durch die Beendigung der Kreditfazilität von der US-Notenbank Federal Reserve habe AIG einen Sonderaufwand von 3,3 Milliarden Dollar verbucht, begründete AIG den Fehlbetrag. Die Japan-Katastrophe schlage mit 864 Millionen Dollar zu Buche.

Der einst weltgrösste Versicherer war 2008 im Zuge der Finanzkrise beinahe zusammengebrochen. Der Staat hatte AIG damals mit 182 Milliarden Dollar gerettet und im Zuge dessen auch grosse Teile des Unternehmens übernommen.

(cms/sda)

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