Die 20 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme des mexikanischen Bierbrauers Modelo («Corona») durch den belgischen Branchenprimus AB Inbev («Beck's») gerät ins Stocken.

Die US-Wettbewerbshüter fürchten, dass die amerikanischen Verbraucher dann mehr fürs Bier zahlen müssen. Deshalb hat das Justizministerium vor dem US-Bezirksgericht in Washington eine Klage eingereicht, um das Vorhaben zu stoppen. AB Inbev rechnet nun nicht mehr mit einem Abschluss der Übernahme im ersten Quartal.

Der Wettbewerb würde unter dem Zusammenschluss leiden, was letztlich zu höheren Preisen führe, erklärte Bill Baer, Chef der Wettbewerbsabteilung. Zusammen würden die zwei Firmen nach Umsatz 46 Prozent des US-Biermarkts beherrschen. Das mexikanische «Corona» sowie «Budweiser» aus dem Hause InBev gehören zu den beliebtesten Bieren des Landes. Weitere Marken der Belgier sind «Beck's» oder «Stella Artois», die ebenfalls erfolgreich in den USA vertrieben werden.

Anzeige

(muv/chb/awp)