Die US-Umweltschutzbehörde EPA hat nach Angaben von Volkswagen grünes Licht für den Verkauf von bis zu 67'000 Dieselmodellen aus dem Jahr 2015 gegeben, deren Abgasvorrichtungen nach dem Emissionsskandal umgerüstet wurden. Unter den Fahrzeugen seien auch etwa 12'000 Autos, die bei Händlern lagerten, sagte eine VW-Sprecherin in den USA.

Die Autos seien von einem Verkaufsstopp betroffen gewesen, den VW im September 2015 verhängt habe. Damals hatte VW Manipulationen an Dieselmotoren zugegeben.

Illegale Software

Eine illegale Software sorgte dafür, dass Grenzwerte für gesundheitsschädliches Stickoxid nur auf dem Prüfstand eingehalten werden. Im normalen Strassenverkehr ist der Schadstoffausstoss um ein Vielfaches höher. Weltweit sind rund elf Millionen Fahrzeuge betroffen.

(sda/chb/gku)

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