Einem früheren Kundenberater der Grossbank UBS und einem unabhängigen Vermögensverwalter werfen US-Behörden vor, US-Steuerzahlern geholfen zu haben, Geld vor den Finanzbehörden zu verbergen.

Beim früheren UBS-Mitarbeiter handle es sich um 138 Millionen Dollar, beim Vermögensverwalter um 129 Millionen Dollar. Die Anklage in den getrennten Verfahren laute auf Verschwörung und die Führung unerlaubter Geldüberweisungsgeschäfte. Den Angaben zufolge leben die Angeklagten in der Schweiz und wurden nicht verhaftet.

Insgesamt sind in den USA bisher mindestens zwei Dutzend Schweizer Banker und Dutzende von US-Kunden angeklagt worden. Zudem stehen elf Schweizer Banken im Visier der Amerikaner. Die älteste Bank der Schweiz, Wegelin, wurde angeklagt. Die Amerikaner verlangen neben Geld auch Kundendaten.

Die Angriffe gegen Schweizer Banken begannen 2007 mit einer Untersuchung gegen die UBS. Das Verfahren endete damit, dass die grösste Schweizer Bank 780 Millionen Dollar zahlte und Informationen von rund 4450 Kunden preisgab.

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(laf/sda)