Der Bank of America steht gerichtlicher Ärger ins Haus: Washington wirft dem Bankhaus vor, Investoren beim Verkauf von Hypothekenpapieren im Wert von 850 Millionen US-Dollar - umgerechnet derzeit knapp 790 Millionen Franken -  illegal benachteiligt zu haben. Die Bank habe verschwiegen, wie schlecht die Qualität der enthaltenen Eigenheimkredite gewesen sei.

Das Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC reichten am Dienstag jeweils Klage am Firmensitz in Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina ein. Die Bank of America musste sich bereits mehrfach wegen zweifelhafter Hypotheken-Deals verantworten. In der Finanz- und Wirtschaftskrise hatten viele Kreditnehmer ihre Raten nicht mehr zahlen können, was den Wert der Hypothekenpapiere einbrechen liess.

(moh/aho/awp)