Die an der SIX kotierte USI Group hat einen Teil ihrer Immobilien-Assets verkauft. Wie das Unternehmen am Vorabend mitgeteilt hatte, sei der Anteil an der Immobiliengesellschaft Public Service Properties Investment Ltd (PSPI) um rund die Hälfte bzw. um etwa knapp 10,7 Millionen Aktien reduziert worden. Die Titel seien mit einem Aufschlag zum Marktpreis veräussert worden, heisst es. Nun sei PSPI kein Kern-Asset mehr, lässt sich Executive Chairman Volkert Klaucke in der Mitteilung zitieren.

Plötzlich im Goldhandel dabei

Gemäss früheren Angaben hielt USI rund 20 Prozent an der in London am AIM-Markt kotierten PSPI, die acht Pflegeheime in Deutschland und weitere neun Heime in Grossbritannien besitzt, die von Dritten betrieben werden.

Nach der im vergangenen September vollzogenen Übernahme der im Goldhandel tätigen Goldlink United hat sich USI neu organisiert. Künftig ist das Geschäftsmodell auf die drei Bereiche Goldhandel, Infrastruktur und Immobilien ausgerichtet. Neben dem Engagement an PSPI besitzt USI vier Liegenschaften in Leipzig.

(awp/chb)