Uster Technologies hat im ersten Halbjahr 2011 erneut seinen Umsatz klar gesteigert. Die Verkäufe des Herstellers von Messinstrumenten für die Qualitätskontrolle in der Textilindustrie nahmen um 73,1 Prozent auf 108 Millionen Franken zu.

Unter dem Strich erzielte Uster (Aktienkurs Uster Technologies) einen Reingewinn von 25,1 Millionen Franken, verglichen mit 4 Milllionen Franken in der Vorjahresperiode. Das Unternehmen nannte vor allem den Erfolg auf den aufstrebenden asiatischen Märkten als Grund. Der überdurchschnittliche Aufwärtstrend der chinesischen und indischen Märkte sei ungebrochen, heisst es bei Uster.

Auch in Ländern wie Vietnam, Kambodscha oder Indonesien beobachtet der Konzern positive Entwicklungen. Die asiatischen Länder trugen rund zwei Drittel zum gesamten Umsatz des Unternehmens bei. Die Nachfrage nach Qualitätsprüfungs- und Zertifizierungssystemen hätten jedoch in der ganzen Welt zugenommen, teilte Uster mit.

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Abgeschwächten Wachstumsraten erwartet

Das schlanke Geschäftsmodell habe sich im Aufwärtszyklus bewährt und eine schnelle Anpassung der Kapazitäten erlaubt, schreibt das Unternehmen. Der fortschreitende Abbau der Nettoschulden - sie wurden im ersten Halbjahr 2011 weiter auf 67,5 Millionen Franken reduziert - sei ein Beweis für die hohe Ertragskraft der Gruppe.

Uster erwartet auch für das zweite Halbjahr 2011 «solide Ergebnisse» - wenn auch mit abgeschwächten Wachstumsraten. Die Zeichen in China und Indien stünden weiterhin auf Wachstum. Deshalb dürfte Uster Technologie die Umsatz- und Ebita-Ergebnisse des Rekordjahres 2007 im Geschäftsjahr 2011 übertreffen.

(tno/cms/sda/awp)