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Halbjahreszahlen
Valartis mit höherem Verlust als im Vorjahr

Valartis: Keystone

Die Valartis-Gruppe erwartet Insgesamt einen deutlich höheren Konzernverlust als im Vorjahr. Grund dafür sind negative Sonderposten durch einen Verkauf in Österreich.

Veröffentlicht am 12.08.2016

Die Valartis-Gruppe hat Eckdaten für das erste Halbjahr 2016 publiziert. Insgesamt erwartet die Gruppe einen deutlich höheren Konzernverlust als im Vorjahr. Damals betrug dieser Verlust 21,4 Millionen Schweizer Franken. Grund hierfür ist ein negativer Sondereffekt in Höhe von 39,8 Millionen Schweizer Franken durch den Verkauf wesentlicher Vermögenswerte der Valartis Bank (Austria) AG, wie die Gruppe mitteilte.

Dieser Sondereffekt durch aufgelaufene Währungsverluste werde in die Erfolgsrechnung transferiert und belaste die nicht weitergeführten Geschäftsbereiche, welche die Aktivitäten der beiden Privatbanken in Liechtenstein und Österreich umfassen.

Kein Einfluss auf Eigenkapital

Der Sondereffekt habe aber keinen Einfluss auf das konsolidierte Eigenkapital der Gruppe und somit auch nicht auf den Substanzwert der Aktie. Entsprechend werde für die weitergeführten Geschäftsbereiche mit einer Reduktion des Verlustes im Vergleich zum Vorjahr, als -11,1 Millionen Schweizer Franken verbucht wurden, gerechnet.

(awp/chb)

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