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Valartis-Präsident Erwin Heri geht

Verwaltungsratspräsident: Die Valartis ist an der Schweizer Börse kotiert. (Bild: Keystone)

Der Verwaltungsratspräsident der Privatbankengruppe Valartis will wieder ganz Professor sein. 10 Jahre lang war Erwin Heri für die Gruppe tätig.

Veröffentlicht am 28.03.2013

Erwin Heri tritt als Verwaltungsratspräsident der Privatbankengruppe Valartis zurück. Das Schiff sei auf Kurs, begründete er seinen Schritt, wie Valartis bekanntgab. Heri konzentriert sich nun auf seine akademische Tätigkeit und andere Mandate.

Heri führte das Aufsichtsgremium der Privatbankengruppe zehn Jahre lang. Er richtete ab 2003 als Verwaltungsratspräsident die damalige Finanzbrokerin OZ-Gruppe in Richtung eines Privatbankmodells aus. Nach der Fusion mit der Genfer Finanzholding MCG und der Umfirmierung in Valartis 2008 fokussierte sich das neue Konglomerat auf die Vermögensverwaltung.

Dies wurde durch Akquisitionen ub Österreich und Liechtenstein weiter vorangetrieben. Die Bilanzsumme von Valartis versechsfachte sich in der Zeit praktisch, wie die Bankengruppe festhält. Heri tritt auf die Generalversammlung vom 14. Mai zurück. An seiner Stelle soll Verwaltungsrat Urs Maurer-Lambrou nachrücken.

Valartis unterhält Standorte in Zürich, Genf, Lugano, Wien, Liechtenstein, Luxemburg, Moskau und Singapur. Die Muttergesellschaft, die Valartis Group AG, ist in Baar domiziliert und an der Schweizer Börse kotiert. Die Gruppe konzentriert sich auf die Vermögensverwaltung für wohlhabende Kunden und institutionelle Anleger. Zudem vertreibt sie Nischenprodukte.

(tke/sda)

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