Die Bankengruppe Valartis rechnet fürs vergangene Geschäftsjahr mit einem Konzernverlust. Wie hoch der Verlust genau ausfallen wird, gab Valartis in der Mitteilung nicht bekannt.

Im Communiqué war lediglich davon die Rede, dass das Konzernergebnis wesentlich schlechter als im Vorjahr sein werde. 2013 hatte Valartis ein Plus von rund 400'000 Franken geschrieben. Für die erste Jahreshälfte des vergangenen Jahres schliesslich wies die Bankengruppe ein Minus von 20,7 Millionen Franken aus.

Drastisch gesunkene Zinserträge

Grund für die roten Zahlen sind Abschreibungen in Zusammenhang mit der Neuausrichtung des Unternehmens sowie eine vertraglich vorgesehene nachträgliche Anpassung des Verkaufspreises für die 2012 veräusserte Beteiligung an der Immobiliengesellschaft Eastern Property. Ausserdem sei die negative Entwicklung des Ergebnisses auch auf die angesichts des Tiefzinsumfelds markant gesunkenen Zinserträge zurückzuführen.

Anzeige

In den weitergeführten Geschäftsbereichen hat Valartis nach eigenen Angaben aber eine Steigerung der verwalteten Vermögen um 9 Prozent auf 6,6 Milliarden Franken verzeichnen können. Bei der Vermögensverwaltung für Privatpersonen in Österreich und Liechtenstein hat Valartis zudem einen Neugeldzufluss von über einer halben Milliarde Franken verbuchen können.

Ihren detaillierten Jahresabschluss wird Valartis Mitte April publizieren.

(sda/dbe)