Die überregionale Valiant Bank hat den Konzerngewinn gegenüber dem ersten Halbjahr noch einmal steigern können. Dank einer verbesserten Zinsmarge resultierte nach den ersten neun Monaten ein Überschuss von 77 Millionen Franken.

Das sind knapp 21 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Nach dem ersten Semester hatte das Plus noch 15 Prozent betragen. Wichtigster Treiber sei das Zinsergebnis gewesen, schreibt Valiant am Donnerstag. Dieses kletterte um 7,4 Prozent auf 213 Millionen Franken.

 Kosten gesenkt

Das operative Ergebnis legte um knapp 24 Prozent auf rund 94 Millionen Franken zu. Gleichzeitig trat die Bank weiter auf die Kostenbremse. Der Geschäftsaufwand nach neun Monaten nahm gegenüber der Vorjahresperiode um 0,5 Prozent ab und betrug gut 162 Millionen Franken. Eher durchzogen verlief dagegen das Kommissions-und Dienstleistungsgeschäft, das nur marginal wuchs.

Die Kundengelder erreichten Ende September 18,1 Milliarden Franken, was seit Jahresanfang einer Zunahme von 1,4 Prozent entspricht. Die Ausleihungen wuchsen insgesamt um 1,1 Prozent, wobei im Hypothekargeschäft ein Plus von 1,3 Prozent resultierte.

Einigung mit US-Behörden

Im dritten Quartal hatte die Bank zudem ein leidiges Kapitel abschliessen können. Sie einigte sich mit der amerikanischen Justizbehörde über den Abschluss des US-Steuerprogramms.

Die Bank zahlte demnach einmalig 3,3 Millionen Dollar und wird im Gegenzug nicht weiter von der US-Justiz verfolgt. Das Jahresergebnis wird den damaligen Angaben zufolge von der Einigung nicht beeinflusst. Valiant hatte bereits 2013 ausreichende Rückstellungen gebildet.

(sda/dbe)