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Zahlen
Valora behauptet sich in schwierigem Umfeld

K Kiosk: Valora konzentriert sich auf kleinformatige Ladenkonzepte. Keystone

Valora blieb beim Umsatz im ersten Halbjahr unter den Erwartungen der Analysten. Beim Gewinn aber konnte die Kioskbetreiberin zulegen. Auch beim Ausblick dominiert der Optimismus.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Die Kiosk- und Brezelstandbetreiberin Valora hat im ersten Halbjahr zwar an Umsatz verloren, doch den Gewinn gesteigert. Damit blickt das Unternehmen auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück.

Bei Valora ging der Umsatz um 3,2 Prozent auf knapp über eine Milliarde Franken zurück. In einer Mitteilung vom Mittwoch führt das Unternehmen diesen Rückgang auf einen erhöhten Wettbewerbsdruck im Schweizer Detailhandel zurück sowie auf einen verstärkten Rückgang bei Presseerzeugnissen in Deutschland, historisch hohe Rohstoffpreise für Molkereiprodukte und abnehmende Frequenzen in Einkaufszentren.

Leicht schlechter als erwartet

Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit hat Valora um 14,1 Prozent gesteigert auf 34,7 Millionen Franken und der Reingewinn kletterte gar um 35,3 Prozent auf 24,1 Millionen Franken.

Mit diesen Gewinnzahlen hat der Kioskkonzern die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten, die sich gegenüber der Finanznachrichtenagentur awp geäussert hatten, übertroffen; beim Umsatz blieb der Konzern leicht darunter.

Ziele bleiben unverändert

Valora hat sich in den letzten Jahren auf sogenannte kleinformatige Ladenkonzepte für Take-Away, Kaffee und Laugenbackwaren konzentriert. Diese Strategie scheint aufzugehen. So blickt der Konzern optimistisch ins zweite Halbjahr: Das Unternehmen bestätigt die bereits kommunizierten Ziele für das Betriebsergebnis und ein jährliches Wachstum des Bruttogewinns von 1 bis 3 Prozent.

(sda/jfr/ise)

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