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Valora macht 10 Prozent weniger Gewinn

Kiosk von Valora: Sondereffekt durch Panini-Fussballsammelbilder. (Bild: Keystone)

Der starke Franken und der Einbruch des Pressemarktes machen Valora zu schaffen. Der Handelskonzern und Kioskbetreiber fuhr 2011 klar weniger Gewinn und Umsatz ein.

Veröffentlicht am 28.03.2012

Der Handelskonzern und Kioskbetreiber Valora hat im Jahr 2011 einen Gewinnrückgang von fast 10 Prozent auf 57,4 Millionen Franken hinnehmen müssen. Das Betriebsergebnis (Ebit) ging um über 13 Prozent auf 70,5 Millionen Franken zurück, wie das Unternehmen mitteilte.

Auch die Umsätze waren rückläufig: Die 2011 erreichten 2,82 Milliarden Franken entsprechen 2,1 Prozent weniger als im Vorjahresvergleich. Der Aussenumsatz dagegen nahm leicht zu auf 2,96 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungseffekte und um den alle zwei Jahre auftretenden Sondereffekt durch die Panini-Fussballsammelbilder sei dieser somit um 6,3 Prozent gestiegen, heisst es im Communiqué.

Schlecht lief es jedoch insbesondere im Dienstleistungsgeschäft. Dieses hatte mit einem Einbruch des Pressemarktes in allen Ländergesellschaften zu kämpfen, besonders aber in der Schweiz. Auch der starke Franken belastete.

Für das laufende Jahr 2012 seien die Rahmenbedingungen weiterhin sehr herausfordernd, schreibt Valora. Trotz der schweren Bedingungen wie dem Rückgang des Pressemarktes oder dem starken Franken strebe man für das laufende Jahr aber ein Betriebsergebnis über dem Vorjahr an.

(tno/vst/sda)

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