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Valora: Mehr Brezelbuden, keine Umsatzziele

Valora will nach dem Zukauf bei Ditsch/Brezelkönig ausbauen. (Bild: Keystone)

Nach der Übernahme von Ditsch/Brezelkönig will Valora die Anzahl der Brezelbuden in der Schweiz verdoppeln. Umsatzziele möchte der Kiosk- und Handelskonzern derweil nicht mehr kommunizieren.

Veröffentlicht am 02.02.2013

Valora wird seine Ziele für 2015 bald revidieren - das kündigte Rolando Benedick, CEO und VR-Präsident im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» an. Ziele für 2013 und darüber hinaus würden am 26. März mit den Ergebnissen 2012 publiziert. «Aufgrund der zunehmenden Umstellung auf Agentur- und Franchising­systeme bei Valora Retail macht ein Umsatzziel wenig Sinn», so Benedick. «Künftig werden wir Profitabilitätsziele kommunizieren.»

Das Umsatzziel für 2015 wäre tiefer gewesen als noch vor knapp einem Jahr angepeilt, heisst es weiter. Das liege aber weniger am schlechten Geschäftsgang als an der Rechnungs­legung. Das Ziel für das Betriebsergebnis 2015 wird laut Benedick dagegen vermutlich höher ausfallen als zuvor. Valora hatte bereits vor knapp einem Jahr das Umsatzziel für 2015 von 4,8 auf 3,9 Milliarden Franken gesenkt, das Betriebsergebnisziel von 160 auf 110 bis 130 Millionen Franken.

Benedick zufolge liegen die Margen bei den Valora-Kiosken bei 2 bis 3 Prozent, die der übernommen Kette Ditsch/Brezelkönig bei 12 bis 15 Prozent. Der CEO kündigte an, die Anzahl der Brezelbuden in der Schweiz in den nächsten Jahren zu verdoppeln und in Deutschland um 25 Prozent zu erhöhen.

(tno)

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