Die Handelsgruppe Valora prüft strategische Alternativen für ihre Division Services. «Bis Mitte 2013 werden wir entscheiden, wie Valora Services zukünftig positioniert wird», sagt Rolando Benedick, Verwaltungsratspräsident und Chef des Konzerns gegenüber der «Handelszeitung».

Die Division ist hauptsächlich zuständig für den Vertrieb von Presseprodukten. Zur Debatte steht auch ein Verkauf. «Klar ist, dass mit dem Rückgang der Presse von minus 8 bis minus 12 Prozent der Bereich Services neue Wege suchen muss», sagt Benedick. «Derzeit prüfen wir verschiedene Optionen. Der Verkauf ist eine davon.» Andere Möglichkeiten seien zusätzliche Dienstleistungen in der Logistik, vermehrt Synergien zu nutzen oder Kooperationen mit anderen Anbietern einzugehen.

Im Sommer hatte Valora schon die Pressegrosshandels-Tochter in Österreich verkauft. Sie ging an den Münchner Pressevertrieb Hermann Trunk.

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.

 


Bildergalerie: Valora - wachsende Markenvielfalt unter einem Dach

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