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Bilanz
Valora schreibt wieder schwarze Zahlen

Valora-Kiosk: Das Unternehmen erfüllt und übertrifft die Erwartungen. Keystone

Nach einem Minus im Vorjahr hat Valora 2016 mehr als 63 Millionen Franken Gewinn eingefahren. Die Kioskbetreiberin profitierte auch vom Ansturm der Kunden auf einen Rekord-Lottojackpot.

Veröffentlicht am 28.02.2017

Die Kiosk- und Brezelstandbetreiberin Valora hat 2016 einen Gewinn von 63,4 Millionen Franken erzielt. Im Vorjahr hatte ein Abschreiber aus dem Verkauf der ehemaligen Division Handel dem Unternehmen noch einen Verlust von 28,8 Millionen Franken eingebrockt.

Nun habe Valora eine gute Geschäftsentwicklung erlebt, teilte der Konzern am Dienstag in einem Communiqué mit. Der Umsatz stieg leicht um 0,8 Prozent auf 2,095 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn (Ebit) schoss gar um 31,1 Prozent auf 72,3 Millionen Franken in die Höhe.

Rekord-Lottojackpot 

Die Reorganisationen des Vorjahrs und die Synergien durch die Integration des Westschweizer Kioskbetreibers Naville Retail hätten ein starkes Wachstum des Gewinns ermöglicht, hiess es. Zudem habe man vom Ansturm der Kunden profitiert, die den Rekord-Lottojackpot im November und Dezember knacken wollten. Auch Brezelkönig sei gewachsen.

Mit den Zahlen hat Valora die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Umsatz erfüllt und beim Gewinn übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Ebit von 70 Millionen Franken und einem Reingewinn von 44 Millionen Franken gerechnet.

Weiter auf Wachstumskurs

Für das laufende Jahr erwartet Valora einen Betriebsgewinn von 79 Millionen Franken. «Im 2016 haben wir alle unsere Ziele erreicht», erklärte Konzernchef Michael Müller im Communiqué. Nun ziele Valora auf weiteres Wachstum im Kerngeschäft.

(sda/tno/jfr)

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