Gemeinsam mit den Nachkommen der Gründerfamilie möchte der russische Milliardär Viktor Vekselber die Mehrheit am Luzerner Stahlkonzern Schmolz + Bickenbach übernehmen. Das berichtet die «NZZ am Sonntag».

«Wir möchten Gespräche mit der Geschäftsleitung und den kreditgebenden Banken führen sowie die Bücher prüfen»,  sagte Oliver Thum, Geschäftsführer der Schmolz + Bickenbach KG, im Interview mit der Zeitung. Im Mai oder Juni wollen wir eine Kapitalerhöhung über 350 Millionen Euro durchführen.» Dabei sei wegen der angespannten Finanzlage der Firma Eile geboten. 

«Die Aktionäre sollen Bezugsrechte erhalten. Wer nicht zeichnen will, kann diese verkaufen», so Thum weiter. «Renova wäre bereit, die gesamte Kapitalerhöhung über 350 Millionen Euro zu zeichnen und – je nach Interesse der übrigen Aktionäre – diejenigen Aktien zu übernehmen, für welche keine Bezugsrechte ausgeübt würden.» 

Anzeige

Bis Mitte Jahr soll die Transaktion über die Bühne gehen.

(rcv/tno/aho)