Die IVF Hartmann Gruppe sieht sich trotz eines Umsatzrückgangs im ersten Halbjahr auf Kurs. Während die Einnahmen um 0,7 Prozent auf 62,3 Millionen Franken zurückgingen, legte das auf Pflaster und Spitalbedarf spezialisierte Unternehmen beim Gewinn zu.

Den tieferen Umsatz erklärt das Unternehmen aus Neuhausen SH damit, dass man sich auf rentable Geschäfte konzentriert habe, aber auch mit dem starken Druck auf die Preise. Zugleich habe man ein «effektives Kostenmanagement» verfolgt, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Dadurch konnte er den Betriebsgewinn (Ebit) um 4,8 Prozent auf 9,1 Millionen Franken steigern. Unter dem Strich stand ein Reingewinn von 7,7 Millionen Franken, was einem Plus von 4,1 Prozent entspricht.

Das Kerngeschäft ergänzen

Für das zweite Halbjahr gibt sich IVF Hartmann optimistisch und erwartet mit «einer Umsatz- und Gewinnentwicklung auf hohem Niveau». Der Konzern will beim Umsatz organisch wieder zulegen, fasst für die Zukunft aber auch Übernahmen ins Auge. Das Unternehmen prüfe Akquisitionen mit dem Ziel, das «Kerngeschäft zu ergänzen und die Marktposition zu stärken», heisst es in der Medienmitteilung.

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(sda/se)