Im Übernahmekampf um den schwächelnden US-Computerhersteller Dell haben die beiden Großaktionäre Carl Icahn und Southeastern einer Zeitung zufolge ein neues Angebot vorgelegt. Es sehe vor, den Dell-Anteilseignern die Möglichkeit zu bieten, weiter an Aktien festzuhalten, berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf einen Brief an das Dell-Direktorium. Zudem sollten sie zwölf Dollar je Aktie in bar oder Aktien erhalten.

Das Angebot ist eine Alternative zu dem Plan des Firmengründers Michael Dell, das Unternehmen von der Börse zu nehmen und dann zu sanieren. Dell-Sprecher waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Firmengründer Dell will die Übernahme im Volumen von 24,4 Milliarden Dollar zusammen mit der Beteiligungsgesellschaft Silver Lake realisieren. Der einstige Branchenprimus hinkt derzeit bei Innovationen hinterher. Weil Kunden immer mehr auf Smartphones und Tablets umsteigen, soll bei Dell nun das Service-Geschäft gestärkt werden.

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(jev/reuters)