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Verhandlungen
Softbank hält sich zu Uber-Einstieg bedeckt

Softbank: Die Japaner strecken ihre Fühler nach Uber aus.Quelle: Tomohiro Ohsumi/Getty Images

Am Sonntag hatte Uber die Beteiligung der Japaner vermeldet. Doch der Techkonzern Softbank ist nach eigenen Angaben noch nicht mit dem umstrittenen Fahrdienst einig geworden.

Der japanische Techkonzern Softbank hält sich bedeckt zu einem Einstieg beim US-Mitfahrdienst Uber. Eine Beteiligung werde erwogen, aber eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden, teilte Softbank am Dienstag mit.

Der Aktienpreis und die Anzahl der Anteilsscheine, die Softbank erwerben könne, müssten «zufriedenstellend» sein. Demgegenüber hatte Uber am Sonntagabend vermeldet, man habe sich mit Softbank auf eine Beteiligung verständigt.

Bis zu zehn Milliarden Dollar

Softbank hatte als Führer eines Konsortiums bereits im August Interesse an einer Investition angemeldet. Das Geschäft könnte ein Volumen von bis zu zehn Milliarden Dollar haben.

Uber gilt mit einer Bewertung von 69 Milliarden Dollar als das teuerste von Finanzinvestoren gestützte Unternehmen der Welt und strebt bis zum Herbst 2019 einen Gang an die Börse an.

Softbank wiederum hat sich in jüngster Zeit einen Namen als Geldgeber für Technologieunternehmen gemacht und ist unter anderem am Uber-Konkurrenten Didi und der indischen Taxi-App Ola beteiligt. Fusionsverhandlungen zwischen Softbank und der Telekom-Tochter T-Mobile US sind kürzlich ohne Ergebnis beendet worden.

(sda/gku)

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