Das schlechte Sommerwetter hat auch die Nachfrage nach motorisierten Zweirädern gebremst: Von Januar bis September sind in der Schweiz 21'564 neue Motorräder und 18'809 Roller verkauft worden. Dies sind 6,4 Prozent mehr Töffs und 6,5 Prozent weniger Scooter als in der Vorjahresperiode.

In den ersten sechs Monaten 2014 waren noch 10,4 Prozent mehr Töffs und 2,4 Prozent mehr Roller zugelassen worden. Aus Branchensicht dürfte die aktuelle Saison im Mehrjahresvergleich zu einem durchschnittlichen Verkaufsjahr werden, teilte die Schweizerische Fachstelle für Zweiradfragen am Montag mit.

Frauen kaufen mehr grosse Motorräder

Bis Ende September hielten sich die Motorradkäufe, von den Kunden in der Regel lang- und mittelfristig geplant, dank sehr grosser Nachfrage in den Frühlingsmonaten im Plus, wie es weiter hiess. Die Rollerkäufe fuhren jedoch ins Minus und entsprachen nicht den Erwartungen der Importeure und Händler.

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Bei den Motorrädern hielt der Trend zu mehr Hubraumstärke an. 64 Prozent der bis Ende September verkauften Maschinen verfügen über mehr als 750 ccm Hubraum. Auch Frauen pilotieren zunehmend grosse Motorräder, schrieb die Fachstelle.

(sda/dbe/me)