Der Verkauf von Opel an den französischen Konzern PSA Peugeot Citroen kommt den US-Autobauer General Motors (GM) teurer als erwartet. GM erwarte nun eine Belastung durch den Verkauf von 5,5 Milliarden Dollar, sagte GM-Finanzchef Chuck Stevens am Montag vor Analysten. Bisher war der Konzern von 4,5 Milliarden Dollar ausgegangen.

GM erhält zwar von PSA 1,3 Milliarden Euro für Opel und die britische Schwester Vauxhall sowie 900 Millionen Euro für das europäische Geschäft der Autobank GM Financial. Zugleich muss GM allerdings Pensionsverpflichtungen für Opel begleichen. Damit machen die Amerikaner unter dem Strich beim Opel-Verkauf ein Minus. Stevens sagte, nun kämen weitere Belastungen hinzu, die sich aus der Opel-Veräusserung ergeben.

(reuters/mbü/gku)

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