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Verlässt Franz Steinegger die Suva?

Franz Steinegger: Seit 1991 an der Spitze der Suva. (Bild: Keystone)

Diese Woche soll der langjährige Suva-Präsident zurücktreten, heisst es in der Branche. Franz Steinegger nimmt dazu keine Stellung. Aber einiges spricht für diesen Schritt.

Von Urs Aeberli
am 12.06.2013

Am Freitag präsentiert der Unfallversicherer Suva seinen Geschäftsabschluss 2012. Es werden wie gewohnt solide Zahlen sein. Und zum siebten Mal in Folge dürfte auch eine Prämienvergünstigung für die versicherten Betriebe bekannt gegeben werden, wirksam auf Anfang 2014. Und zum 21. Male präsentiert Suva-Präsident Franz Steinegger diese Neuigkeiten.

Doch nun soll damit Schlus sein. Steinegger werde eine gut aufgestellte Unternehmung seinem Nachfolger überlassen, heisst es in der Branche. Der Urner selber will die Rücktrittsgerüchte weder bestätigen noch dementieren. Klar ist aber, dass er in einem Alter ist, in dem sich andere längst von Verwaltungsratsposten zurückgezogen haben – Steinegger feierte diesen März seinen 70. Geburtstag. Es ist daher höchst unwahrscheinlich, dass er sich zur Wiederwahl für die nächste ordentliche Amtsdauer stellt, die Anfang 2014 beginnt und sechs Jahre dauert.

Wer wird Nachfolger?

Der ehemalige FDP-Präsident und Urner Nationalrat Steinegger bekleidet den Posten des Suva-Präsidenten seit 1991. Gespannt sein darf man auf seine Nachfolge. Diese werde Suva-intern geregelt, heisst es aus involvierten Kreisen.

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