Die Bank des Liechtensteiner Fürstenhauses, die LGT Group, blickt auf ein gutes Geschäftsjahr 2012 zurück. Die Bank konnte den Gewinn auf 216 Millionen Franken verdreifachen. Das verwaltete Vermögen wuchs gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf 102,1 Milliarden Franken.

Die in der internationalen Vermögensverwaltung tätige LGT verzeichnete einen Zustrom neuer Kundengelder von netto 10,5 Milliarden Franken. Der Neugeldzufluss entspricht 12 Prozent der Ende 2011 verwalteten Vermögen, teilte die Bank mit.

Der Bruttoertrag der LGT Group erhöhte sich um 35 Prozent auf 957 Milliarden Franken. Zum Ertragswachstum beigetragen haben alle Geschäftssparten.

Mit einer Zunahme von fast 150 Prozent auf 284 Millionen Franken wuchs der Handels- und sonstige Ertrag am stärksten. Dazu geführt haben laut der LGT Bewertungsgewinne auf erstklassigen Anleihen und Absicherungsgeschäfte. Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg wuchs um 15 Prozent auf 562 Millionen Franken, der Erfolg aus dem Zinsgeschäft um 4 Prozent auf 111 Millionen Franken.

Höherer Geschäftsaufwand

Der Geschäftsaufwand stieg um 9 Prozent auf 615 Millionen Franken. Der Personalaufwand nahm dabei um 12 Prozent zu. Den Anstieg begründet die Bank mit höheren leistungsabhängigen Vergütungskomponenten. Der Sachaufwand blieb praktisch stabil. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich auf 64 Prozent, gegenüber 75 Prozent im Vorjahr. Die Kernkapitalquote wuchs auf 21,5 Prozent.

Die Fürstenbank bleibt hinsichtlich ihrer weiteren Geschäftsentwicklung zuversichtlich und will gezielt expandieren. Allerdings erwartet sie ein nach wie vor unberechenbares Wirtschaftsumfeld.

(chb/aho/sda)

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