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Studie
Vermögensverwaltung: Konkurrenz holt auf

Jet d'eau in Genf: Die Schweiz bleibt Zentrum bei der Verwaltung von Reichtum.   Keystone

Die Schweiz bleibt weltweit die Nummer 1 in der Vermögensverwaltung. Dies zeigt eine neue Studie. Allerdings droht der Spitzenplatz verloren zu gehen. Andere Zentren wachsen inzwischen viel schneller.

Veröffentlicht am 01.02.2015

Die Schweiz bleibt betreffend verwaltete Kundenvermögen weltweit an erster Stelle. Doch andere Standorte holen rasch auf, stellt das Beratungsfirma Deloitte in einer Studie fest.

Ende 2014 wurden in der Schweiz zwei Billionen Dollar an Kundenvermögen verwaltet. Damit behaupte die Schweiz ihren Platz als weltweit wichtigstes Vermögensverwaltungszentrum, schreibt Deloitte in einer Mitteilung vom Sonntag.

USA, Singapur und Hongkong wachsen schneller

Die zwei Billionen Dollar entsprächen einem Zuwachs von 14 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008. Die Schweiz liege damit beim Wachstum deutlich über dem weltweiten Schnitt von 2,2 Prozent und auch noch vor Grossbritannien (1,7 Billionen Dollar, plus 13 Prozent) und Panama und der Karibik (0,9 Billionen Dollar, minus 47 Prozent).

Die Finanzplätze USA (1,4 Billionen Dollar / plus 28 Prozent), Singapur (plus 25 Prozent) und vor allem Hongkong verzeichneten dagegen ein deutlich stärkeres Wachstum als die Schweiz. Weltweit sind laut Deloitte die Vermögen internationaler Kunden von 2008 bis 2014 auf insgesamt 9,2 Billionen Dollar angewachsen.

(sda/gku)

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