Käufer von Vermögensverwaltungsgeschäften zahlen durchschnittlich nur noch 2 Prozent der verwalteten Vermögen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Londoner Unternehmensberatung Scorpio Partnership, wie das «Handelsblatt» berichtet. 2010 waren die Gelder von wohlhabenden Privatkunden demnach noch fast doppelt so viel wert. 

In den kommenden ein bis zwei Jahren dürften die Preise zudem weiter sinken und noch 1,5 Prozent der verwalteten Vermögen ausmachen, heisst es weiter.

Scorpio hat für die Analyse zwischen dem ersten Quartal 2011 und Ende September 2012 weltweit 65 Transaktionen unter die Lupe genommen. In diesen 21 Monaten wurden 635 Milliarden Dollar an verwalteten Vermögen verschoben. Die Käufer gaben dafür knapp 10 Milliarden Dollar aus.

Zu den grossen Transaktionen gehören die geplante Übernahme des nicht amerikanischen Vermögensverwaltungsgeschäfts der Bank of America durch Julius Bär und der Kauf einer Mehrheitsbeteiligung an der Bank Sarasin durch die brasilianische Safra.

(tno/vst)