Swatch Group werde von Tiffany wegen Vertragbruchs Schadenersatz fordern, wie der Uhrenkonzern in einer Mitteilung schreibt. Der Luxusgüterhersteller habe die Entwicklung des Geschäfts «systematisch blockiert». mit den Schadensersatzforderungen soll der Verlust des langfristig geplanten Geschäfts ausgeglichen werden.

Im Rahmen der Zusammenarbeit hatte die Swatch Group im Frühjahr 2008 die Tiffany Watch Co. Ltd. gegründet. Diese war für Entwicklung, Produktion und Distribution der Uhrenmarke «Tiffany & Co.» zuständig. Der weltweite Vertrieb erfolgte über die Geschäfte von Tiffany, der Swatch Group sowie über unabhängige Händler.

Nach der Kündigung der Zusammenarbeitsverträge werde nun die Tiffany Watch Co. Ltd die Möglichkeit haben, die Geschäfte während zwei Jahren auslaufen zu lassen, heisst es in der Mitteilung weiter.

(laf/sda)